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Die Firma TiLa setzt schon seit Jahren auf den IBM Mittelstandsserver AS/400.
Über viele Jahre hinweg wurde zusammen mit dem beratenden Softwarehaus, der
Firma Fetzer, die heute im Einsatz befindliche Anwendung entwickelt. Sie ist die
zentrale Anwendung für das komplette Unternehmen, dazu kommt die Schilling
Finanzbuchhaltung zum Einsatz, zahlreiche Schnittstellen wurden geschaffen.
Waren in der Vergangenheit die Filialen Augsburg, München und Rottweil über IBM
Steuereinheiten angebunden, so wurde dies 2002 durch die Implementierung der
Citrix Technologie auf Server Based Computing basierende Konzepte umgestellt.
Seit damals sind überwiegend NCs im Einsatz, PCs gibt es nur an einigen wenigen
Stellen. Als Terminalemulation kommt schon seit vielen Jahren BOSâNOVA TCP-IP
zum Einsatz, ebenfalls über Citrix zur Verfügung gestellt. Dank der Citrix
Technologie konnten die Standorte bis vor kurzem über ISDN Standleitungen
angebunden werden. Als Messagingsystem benutzt das Unternehmen seit vielen
Jahren die Produkte der Firma Tobit, überwiegend für Mail, Kalender und Fax.
Seit 2002 tat eine 2-Prozessor 9406-S20 zuverlässig und sehr performant ihren
Dienst. |
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Heute nach Durchführung des iSCSI Projektes stellt sich die TiLa IT
folgendermaßen dar:
- das Herzstück ist jetzt eine 9406-520 mit 1200/60 CPW Leistung. 8
GB RAM und 900 GB Plattenplatz sorgen für die Möglichkeiten
sinnvoller Konzepte.
- Über mehrere iSCSI Hostbusadapter ist ein IBM
BladeCenter redundant angebunden. Auf die Blade Server wurden alle
Serverdienste konsolidiert, Windows 2003 Anmeldeserver, File- und
Printserver ebenso wie die leistungstechnisch gleichzeitig verstärkte
Citrix Serverfarm.
- Es erfolgte die Migration von Windows 2000 Server nach Windows
2003 ebenso wie die Migration auf die aktuelle Citrix Version
Präsentation Server 4 (A). Auch alle Anwendungen wurden aktuell
installiert.
- Der Schutz des Netzwerkes erfolgt über eine Gateprotect
Firewall, der die Migration auf das System i noch
bevorsteht, aktuell läuft diese noch auf einem xSeries 346.
- Die Anbindung der Filialen wurde in den letzten Monaten umgestellt auf
IPSec basierende Internet-Verbindungen, realisiert
mit BINTEC Routern. Die Internet-Verbindungen sind
ISDN-technisch abgesichert.
- Gesichert wird jetzt auf ein IBM Ultrium III Laufwerk,
welches an das System i angeschlossen ist. Nach besprochenen Policies wird
zuerst der Windows Fileserver in einen virtuellen Tapewechsler auf Platte
gesichert; danach wird das System i jede Nacht im eingeschränkten Zustand
disastermäßig komplett gesichert.
- Alle neu installierten Systeme sind mit IBM Service
versehen, so wird auch einem möglichen Hardwareausfall entsprechend Rechnung
getragen.
Zusammenfassend zeigt dieses Projekt beeindruckend, dass auch komplexe IT
Strukturen managebar sind, wenn sie auf dem richtigen System
laufen. |